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Samstag, 24. Februar 2018

Rückkehr der Geisterjäger in den Hürtgenwald am 06.08.2016


Ochsenkopf am 06.08.2016 


Mittlerweile entwickelt sich der Hürtgenwald zu unserer „Stammlocation“, die wir immer wieder aufsuchen. Dies hat u.a. damit zu tun, dass wird wir dort bislang interessante Ergebnisse erzielen konnten und zum anderen sich die „Location“ sich über zig Quadratkilometer erstreckt. Wir haben bei weitem nur einen kleinen Bruchteil bisher untersucht. Dem historisch bewanderten Leser unserer Berichte ist bestimmt schon aufgefallen, dass wir den Begriff „Hürtgenwald“ nicht nur auf den eigentlichen Wald beziehen, sondern auf das Kampfgebiet „Hürtgenwald“, welches sich Ende 1944 bis nach Belgien hinein zog. Soviel mal zur Info.


Falls Ihr erstmals auf uns stoßt, kommen wir ein paar Links zu den vorherigen Untersuchungen /Ermittlungen des Gebietes, wo wir auch zu den Hintergründen uns äußern, warum und wieso wir dort überhaupt agieren. 

Bericht Hürtgenwald (1)
Bericht Hürtgenwald (2)
Bericht Hürtgenwald (3)


Zuletzt waren wir im Juli 2015 an unserer gewohnten Location. Da wir aber unsere Untersuchungen auch auf andere –sicherlich auch interessante- Bereiche ausweiten wollten, planten wir bereits im April unsere 4. Untersuchung. Diese mussten wir dann aus wettertechnischen Gründen verschieben. Auch ein weiterer Termin musste wegen des Wetters dann abgesagt werden (Eifel eben), bis wir nunmehr endlich am 07.08.2016 unser Vorhaben in die Tat umsetzen konnten.


Zunächst wollten wir einen neuen Bereich erstmalig begehen, um zu schauen, ob dort eine spätere Untersuchung Sinn machen würde. Im Anschluss sollte es unserer bisherigen „Stammlocation“ gehen, wo wir dann auch mit Thomas und Kerstin verabredet waren. Dort wollten wir auch einen neuen Part in die Untersuchung mit einbauen – aber dazu später mehr. 


Am frühen Nachmittag trafen sich Cloody, Birgit, Frank und Tom sowie A. u. R. (zwei ehemalige Teammitglieder) in Schleiden und fuhren zum ersten Zielbereich. Dort quasi angekommen, parkten wir auf einem öffentlichen Parkplatz und unternahmen einen Fußmarsch durch den Wald, um das eigentliche Ziel, einen gesprengten Bunker, zu erreichen. Auf dem Weg dorthin kamen wir an mehreren Gedenksteinen vorbei, wo u.a. in früheren Jahren aufgefundenen Opfern der Kämpfe gedacht wurde.



Wir marschierten den Wanderweg weiter, immer wieder auch in den Wald blickend. Manchmal blieb der ein oder andere stehen, weil man plötzlich das Gefühl hatte, dass man da eine Gestalt im Wald sah, aber da war dann niemand. Möglicherweise ein Resultat des Licht- und Schattenspiels in Kombination mit unserem Wissen, was hier geschah oder ein Tier oder aber….  wir standen unter Beobachtung.
 

Nach kurzer Zeit trafen wir bei dem Bunker ein und dieser war nach dem Kriege gesprengt worden. Aber trotz der Sprengung wirkten die mächtigen Wände und Deckenstücke monströs. Die Natur gewann auch im Laufe der Jahrzehnte wieder die Oberhand. Wir machten vor Ort einiges Fotos mit unseren Fullspektrum- und Infrarot-DSLR-Kameras. Diese Kameras wurden von unseren Foto-Equipment-Spezialisten im Team (Thomas) speziell für unsere Anforderungen modifiziert.





Mal ein kurzer Hinweis: Wenn Ihr Euch wundern solltet, dass bei unseren Fotoaufnahmen so gut wie nie ein „Orb“ (in der Community auch als Geisterfleck bekannt) zu sehen ist, so liegt dies schlicht und ergreifend an den verwendeten Kameras. Unser Team verwendet seit einiger Zeit ausschließlich nur noch DSLR (digitale Spiegelreflexkameras), die –wie weiter vorstehend erwähnt- speziell umgebaut wurden. Der Vorteil einer DSLR-Kamera gegenüber kleinen Kompaktkameras ist die Größe des verwendeten Bildsensors. Eine Kompaktkamera bzw. Handy-Kamera kann noch so viele Megapixel aufweisen; an die Qualität einer DSLR-Kamera reichen diese nicht heran. Der Bildsensor bei Kompakt- und Handy-Kameras ist einfach zu klein und daher für aufnahmetechnische Fehler (Geisterflecke/Orbs) prädestiniert.

Wir machten hier auch Grundmessungen an sporadisch ausgewählten Stellen, aber diese blieben ohne Ergebnis. Mit Grundmessungen meinen wir immer Messungen, ob wir elektromagentische Felder feststellen können, die aber oftmals rational zu erklären sind. Ideal ist es für paranormale Untersuchungen immer, wenn keine elektromagnetischen Felder im Vorfeld einer Untersuchung/Ermittlung festgestellt werden kann. Wenn dann hinterher plötzlich ein Feld sich bildet und die Messgeräte ausschlagen, dann kann das schon interessant sein – wenn auch Funksignale ausgeschlossen werden können. Noch interessanter können dann Reaktionen auf den Messgeräten (K2, Cell-Sensor, Gaussmaster, Trifeldmeter) sein, wenn sie sich nach Aufforderung wiederholen lassen und so sozusagen eine Art Kommunikation entsteht. 


Vor Ort hatten zwei unserer Teammitglieder schon das Gefühl, dass hier noch weitere „Personen“ sein könnten. Aber nichts weiter konkretes.


Biggi und Claudia machten mit Tom zusammen die Fotoaufnahmen, während Frank, A. u. R. die nähere Umgebung erkundeten.


Unser Team blieb etwa eine Stunde an dem Bunker. Da uns mittlerweile die Zeit ein wenig davon lief, weil wir ja noch später mit Thomas und Kerstin an der anderen Location verabredet waren, machten wir uns auf den Rückweg. 



Aber trotz des engen Zeitkorsetts nahmen wir uns die Zeit, dass wir nicht auf dem Wanderweg, sondern quer durch den Wald den Rückmarsch antraten. Dabei kamen wir auch an einem provisorischen Grab eines US-Soldaten vorbei, der vor wenigen Jahrzehnten bei Waldarbeiten aufgefunden wurde.


Nach einem kurzen Aufenthalt machten wir uns weiter auf den Weg zu den Autos, um weiterzufahren.


Ob sich nach der Begehung des Bunkerbereiches, Hinweise finden lassen, die eine spätere paranormale Untersuchung hier rechtfertigen würden, dafür musste die spätere Auswertung abgewartet werden. 


Gegen 17.00 Uhr trafen wir am Parkplatz unserer „Stammlocation“ ein, wo bereits Thomas und Kerstin Kaffee trinkend auf uns warteten.


Nachdem wir uns alle begrüßten und den beiden von der ersten Location erzählten, machten wir uns auf den Weg zu unserem Zielbereich.


Wie auch in den Malen zuvor, richteten wir oberhalb des Sanitätsunterstandes unsere „Zentrale“ ein, wo wir unsere Koffer mit dem Equipment und Verpflegung deponierten. Bevor wir loslegten, machten wir zunächst eine Pause und besprachen kurz den Ablauf der heutigen Ermittlung hier vor Ort. 

 
Wir wollten in erster Linie nochmals in den Unterstand, wo Wula’s Hündin Jaz damals bei der ersten Untersuchung, sich recht ungewöhnlich benahm. Auch sollte noch ein weiterer Bereich mit dem Schützenloch nochmals untersucht werden  und zu guter Letzt der Abschluss im Sanitätsunterstand. Wobei der „Abschluss“ den Hauptteil der Aktionen darstellen sollte. Was dies ergeben würde, darauf waren wir schon recht gespannt.


Biggi, Claudia, Thomas und Kerstin machten Fotos und Videos im gesamten Areal. Tom, Frank sowie R. u. A. wollten die beiden interessanten Bereiche untersuchen (Unterstand und Schützenloch). 




Die Untersuchung in diesen beiden Bereichen lief so, wie sonst auch ab. Wir machten zunächst ein passives Sit-In. Sit-In bedeutet, dass wir uns ruhig verhalten und schweigend auf den Ort einlassen und dabei unsere Sinne schärfen. Währenddessen läuft bereits ein Diktiergerät und wir können dabei dann bereits Geräusche verbal festhalten, um diese bei der späteren Auswertung zu berücksichtigen. Beispielsweise hier: Vogelgezwitscher – aber oftmals auch regelrechte Totenstille. War dies der Location und ihrer Geschichte geschuldet? Eine Frage, über die man trefflich philosophieren kann.

So ein passives Sit-In dauert 5-10 Minuten, bevor wir in die aktive Untersuchung übergehen, d.h.: Fragen stellen. Dabei bauen wir auch immer wieder unseren musikalischen Era-Cu-Test ein, bei dem wir passende Musik/Geräusche zu einer Epoche abspielen, aus der möglicherweise noch jemand anwesend ist. Der Gedanke der hinter diesem Era-Cu-Test steckt ist recht simpel: Die Bildung einer vertrauten Atmosphäre.
 
In beiden bereits genannten Bereichen, gingen wir identisch vor. Wir konnten aber keine wirklichen Reaktionen feststellen; unsere ausgelegten Messgeräte blieben ebenfalls stumm.


Wir beschlossen daher zu unserem letzten Part überzugehen. Hierzu bauten wir im Sanitätsunterstand einen Tisch auf, nebst vier Stühlen. Gerade hier, wo wir Jahre zuvor das Bild mit dem menschlichen Schatten aufnahmen ...








... wollten wir einen Schritt weitergehen und den Versuch unternehmen, ob wir Kontakt herstellen könnten. Dass Kontaktaufnahmen funktionieren, konnten wir bereits im Rahmen unseres Ouija-Board-Projektes festhalten.





Nun werden sicherlich eine Vielzahl von Leser arge Bedenken wegen unseres Vorhabens hegen, dass wir, hier in dieser Location, Gläserrücken praktizieren. Man liest ja immer wieder „Du öffnest Portale“, „Du holst Dir böse Geister gar Dämonen ins Haus“ usw.
Allerdings ist es ja so, dass man keinerlei Portale öffnen muss und nein, es sitzt auch kein Geist –egal welcher Gesinnung- an einem „Portal/Türe“, nur um in unsere Welt zu gelangen. Diese Vorstellungen entspringen mehr so den mittelalterlichen bzw. antiken Vorstellungen und hat mit der Realität weniger zu tun. Wesentlich ist es doch eher, dass man bestimmte Einstellungen und Wissen mitbringt, um Gläserrücken zu praktizieren. Denn wichtig ist es doch, dass man nicht leichtgläubig ist, psychisch gefestigt und die notwendige Bodenhaftung hat – denn vielfach wird alles, was während und nach einer solchen Sitzung vorfällt dem Paranormalen zugeschrieben. Dabei spielt es oft keine Rolle, ob die Vorfälle rational erklärbar sind. Ist aber ein anderes Thema.

Wir führten mehrere Runden durch, bei denen die Teilnehmer wechselten und somit immer neue Konstellationen zustande kamen. Man hatte schon das Gefühl, dass jemand kommunizieren möchte, da das Glas sich auch leicht bewegte.

Aber wirkliche Antworten oder auch nur Buchstaben wurden keine angesteuert. Wir stellen dabei Fragen in deutscher und englischer Sprache. Nur blieb ein eindeutiges Ergebnis aus.


Man darf bei aller Skepsis auch nicht die Möglichkeit außer Acht lassen, dass falls jemand da war, dieser aber evtl. nicht über die notwendige Energie verfügte, um eine Bewegung des Glases zu vollziehen oder einfach nur unentschlossen war. 


Nach etwa anderthalb Stunden brachen wir das Gläserrücken ab. Leider –wie schon erwähnt- ohne eindeutiges Ergebnis.


Wir besprachen dann noch bei einem Kaffee bzw. auch kühlen Getränken und Snacks den heutigen Tag und waren gespannt, ob wenigstens unser aufgenommenes Material etwas hervorbringen würde. 


Nach Auswertung des insgesamt aufgenommenen Materials beider Locations müssen wir festhalten, dass weder auf den Ton-, Video- oder Fotoaufnahmen etwas Interessantes festgehalten wurde. 


Was jedoch bleibt sind die Eindrücke und Emotionen, aber wer uns kennt, so reichen diese für uns nicht als „Beweis“ aus. Dennoch entschieden wir uns dafür, dass wir nochmals zum Ochenskopf wollen, um dort eine Untersuchung durchzuführen. Diese sollte 2017 stattfinden.

Eure  Ghosthunter aus NRW & RLP
www.ghosthunter-nrwup.de

24.02.2018


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