Ihr Ansprechpartner aus NRW!

Ghosthunter NRWup, die Geisterjäger aus NRW und RLP untersuchen paranormale Phänomene

Kontaktanfragen unter: Ghosthunter-NRWup@web.de

Donnerstag, 31. Mai 2012

Ghosthunter-NRW im WDR am 02.06.2012


http://www.youtube.com/watch?v=1LvZnpHIg1U

The television report from our paranormal investigation at Schloss Burg (Solingen / Germany) is on the  02.06.2012 on WDR ("Aktuelle Stunde - Lokalzeit Bergisches Land" (between 07.30-08.00 pm - german time)) (plan of the WDR). If you cannot see this report, you can show it after the weekend here: 


Am kommenden Wochenende wird auf dem WDR "Aktuelle Stunde - Lokalzeit Bergisches Land" zwischen 19.30 und 20.00 Uhr der Beitrag über unsere paranormale Untersuchung auf Schloss Burg in Solingen vom 18.05.2012 gezeigt, so die Programmplanung des WDR derzeit. Der Beitrag wird ab Montag dann auch in der Mediathek des WDR zu finden sein (s. Link oben).  


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Anmerkung: Der Bericht wurde leider aus aktuellem Anlass am 02.06. nicht ausgestrahlt. Sobald der neue Ausstrahlungstermin bekannt ist, wird er bekannt gegeben.

Sonntag, 20. Mai 2012

PU in Schloss Burg (Castle in Solingen/Germany)

Last friday we made a paranormal investigation on Schloss Burg in the near of Solingen/Wermelskirchen. A TV-Team of the german TV of WDR are with us on the investigation. After you can saw the report in the television, we can publice here the results :-)... I think in 2-3 weeks.

Am zurückliegenden Freitag waren wir zu einer paranormalen Untersuchung auf der Schloss Burg in der Nähe von Wermelskrichen/Solingen. Dabei wurden wir vom WDR (Fernsehen) begleitet. Die Auswertungen sind beinahe abgeschlossen und sobald der Beitrag gesendet wurde (Sendetermin geben wir noch bekannt), können der Bericht und die Ergebnisse veröffentlicht werden.

Euer Tom 

Mittwoch, 25. April 2012

Pu-Bericht Duisburg vom 08.10.2011

Der Bericht wurde von mir (Tom) verfasst, als ich noch Mitglied bei diesem Team war.  


Unser Team (Dunja, Melanie, Irene, Sebastian und Tom sowie Markus) traf gegen 19.00 Uhr beim Klienten ein.

Nach einer freundlichen Begrüßung setzten wir uns alle im Wohnzimmer (wo man ein erdrückendes Gefühl zeitweise bekam) zusammen, wo uns die Klienten nochmals von sämtlichen erinnerlichen und ungewöhnlichen Vorkommnissen berichteten und uns auch Hintergrundinformationen zum Haus und der Familie gaben. Ferner gingen wir unseren Fragebogen mit den Klienten durch, um auch bzgl. medizinischer Faktoren etc. und Diverses abzuklären.

Unter anderem sah der Sohn der Familie eine Schattengestalt vor seinem Zimmerfenster.

Dann ein anderes Mal wurde er wach, als eine Schattengestalt am Fußende seines Bettes stand und auf seine Füße starrte, die in Flammen standen. Als der Klient sich umdrehte und zu der Gestalt blickte „erschrak“ diese und rannte davon und dabei schlug sie so heftig gegen die Tür, dass die diese an das im Zimmer stehende Aquarium stieß. Er stellte fest, dass seine Füße knallrot verfärbt waren, was auch seine Mutter sah (wie bei einem heftigen Sonnenbrand). Diese mussten daraufhin mit Salbe behandelt werden.

Ferner hatte er mal Freunde zu Besuch und als sie morgens wach wurden, sahen sie Blut im Badezimmer um und im Waschbecken herum verspritzt und auf seiner Zimmertür. Keiner aus der Familie und seiner dort geschlafenen Freunde hat etwas bemerkt bzw. war mit Nasenbluten o.Ä. aufgestanden.

Ergänzend zu den bereits im Vorfeld (s. oben) geschilderten Ereignissen erzählten die Klienten noch Folgendes dazu: Sie (die Klientin (Mutter des Klienten)) berichteten, dass als sie vor der Wohnungstür (oberste Wohnung unter dem Speicher) stand, sie ein Geräusch wahrnahm, als ob jemand von der anderen Seite der Tür dagegen schlagen würde. Auch hat der Sohn der Klientin von dahinter Radiomusik wahrgenommen. Die Art der Musik beschrieb der Klient auf gezielte Nachfrage als solche, wie aus der ersten Hälfte des letzten Jahrhunderts. Er sagte auch, dass er das Gefühl hatte, durch den Türspion beobachtet zu werden. Auch gab die Klientin und ihr Sohn an, von dahinter Schritte gehört zu haben (Anm. des Verfassers: Ggfs. könnten die Schritte und die Musik auch aus den hinter dieser Wohnung liegenden Räumlichkeiten im angrenzenden Nachbarhaus stammen). Ergänzend muss angeführt werden, dass die Wohnung seit Jahren leer steht. Wir konnten jedoch später auf dem Innenhof feststellen, dass man mit Hilfe einer Leiter auf den Balkon dieser Wohnung gelangen könnte. Im Verlaufe des Abends erzählte die Klientin, dass das Verhältnis zum Bruder, der mittlerweile die Verwaltung des Hauses von der gemeinsamen Mutter (die in der 1. Etage hier wohnte) übernommen hatte, nicht das Beste sei und er sich schon wünscht, dass die Klientenfamilie aus der Wohnung ausziehen würde. Es könnte daher sein, dass der Bruder hinter einem Teil der Geschehnisse steckt (Vermutung der Klienten).

Das Haus wurde nach dem Krieg auf den Grundmauern (Keller) eines ausgebombten Hauses von den Eltern der Mutter des eigentlichen Klienten erbaut. Im Hof befindet sich ein Anbau. Dieser ist mit einer Durchgangstür mit der übrigen Wohnung im Vorderhaus verbunden. Bei dem Vorderhaus handelt es sich um ein 3-stöckiges Wohnhaus mit Speicher. Im EG-Bereich (Erdgeschossbereich) wohnen die Klienten. Darüber bewohnt die Großmutter des Klienten eine Wohnung. Sämtliche anderen Wohnungen im Haus stehen leer, teils schon seit Jahrzehnten. Das gesamte Haus macht einen alten und teils doch auch sanierungsbedürftigen

Eindruck.
Nach diesem Eingangsgespräch begannen wir mit den Grundmessungen. Die leider aufgrund der hohen Anzahl von Elektrogeräten im Wohnzimmer wenig aufschlussreich verlief.

Wir machten sodann eine Begehung bis hoch zum Speicher. Im Treppenhaus sprang der K2 zeitweise an, was aber evtl. auf alte Leitungen zurückzuführen war. Auf der obersten Etage machten wir Grundmessungen vor der Tür der Wohnung, wo dahinter Schritte, Radiomusik und ein Schlag wahrgenommen wurden. Wir konnten keine Auffälligkeiten feststellen; wollten jedoch zu späterer Stunde im Rahmen der Hauptuntersuchung (u.a. mit EVP-Aufnahmen) hier gezielter vorgehen. Markus nahm Proben von unter der Tür, um diese später auf Schimmelsporen zu untersuchen (Anm. des Verfassers: Ein Nachweis von bestimmten Schimmelsporen in bestimmter Konzentration kann möglicherweise eine Erklärung dafür sein, (je nach dem wie lange man diesen ausgesetzt war), dass die Gesundheit und ggfs. auch die Psyche in Mitleidenschaft gezogen werden (z.B. Halluzinationen / Wahnvorstellungen).

Nach dieser Vorbegehung sahen wir davon ab, das Überwachungssystem aufzubauen, da die unterschiedlichen Räumlichkeiten zu weit auseinander lagen (mittlerweile haben wir unser Equipment um WLAN-Kameras (schnurlose mit Funk arbeitende Kameras) aufgestockt); wir wollten daher auf unsere altbewährten DigiCams zurückgreifen.

Von hier aus machten sich dann vier aus unserem Team auf, den Speicher zu erkunden. Hier lagen Utensilien des Klienten für sein Schaustellertheater. Der Speicher war trocken und es konnten keine Anzeichen von Unauffälligkeiten festgestellt werden. Die Messergebnisse gaben nichts her. Hiernach begaben wir uns wieder in die Wohnung der Klienten.

Wir besprachen kurz den weiteren Ablauf. Woraufhin Dunja, Markus und Tom sowie der Klient in seine Räume im Anbau gingen. Wir gingen über den Hof zum Anbau. Dort angekommen zeigte er uns zunächst seine beiden Zimmer, welche doch sehr voll gestellt und voll gehängt waren. Beide Zimmer standen auch in einem Gegensatz zueinander. Das erste Zimmer mit der Eingangs- und der Durchgangstür zur elterlichen Wohnung zeigte viel Kirchliches und Weltliches; im zweiten Zimmer, wo sein Bett stand, war überwiegend der Fantasybereich. Zunächst untersuchte Markus die Eingangstür. Auf dieser soll sich seinerzeit das Blut befunden haben. Mit Hilfe eines entsprechenden Testes prüfte er die Tür auf rückständige Blutspuren. Das Testergebnis zeigte, dass es keinesfalls Blut gewesen sein konnte.

Danach stellten wir dann je eine Nightshot-Kamera in den beiden Zimmern auf. Eine weitere Nightshot nahm Dunja in die Hand. Tom übernahm das Infrarot-Thermometer und zeitweise auch den Gaussmaster, wo er sich auch mit Dunja abwechselte. Den K2 legten wir im Schlafraum aus, wo er sich im Blickfeld der einen Kamera befand. Markus stattete den Klienten während der Sitzung mit einem Pulsmessgerät aus. Wir starteten dann die Aufnahmen. Neben den üblichen und auch gezielten Fragen bei EVPs, stellte auch der Klient Fragen und Markus stellte auch dem Klienten hin und wieder medizinische Fragen, wie es sich fühlt, Befinden etc. Nach einer ausreichenden Zeit wollten wir Passiv-EVPs machen. Hierfür ließen wir die Diktiergeräte laufen und gingen hinaus. Nach ca. 15 Minuten beendeten wir die Aufnahmen und gingen zu den anderen zurück.
Im Anschluss daran begaben sich Dunja, Irene, Sebastian und Melanie zusammen mit dem Sohn der Klientin hinauf auf die oberste Etage, wo sie eine Untersuchung durchführten. Erneut wurden Grundmessungen gemacht, die aber keine ungewöhnlichen Unterschiede im

Gegensatz zu den ersten Messungen aufwiesen. Auch wurden Video-, Foto- und EVP-Aufnahmen gemacht. Während der Untersuchung geschah nichts außergewöhnliches, so dass die Untersuchung dann im Keller fortgesetzt wurde. Auch im Rahmen der dortigen Messungen und Aufnahmen fiel nichts auf. Auch haben die späteren Auswertungen keine Anzeichen einer paranormalen Aktivität, weder auf der obersten Etage, noch im Kellergeschoss geliefert.

Währenddessen führten Markus und Tom Gespräche mit den Eltern des Klienten. Im Laufe dieser persönlichen Gespräche erfuhren wir, dass der Sohn neben seiner Arbeit in der Bäckerei ein kleines mobiles Schaustellertheater betreibt und hierfür Fantasy-Geschichten schreibt.

Nach Ende der Untersuchung im Kellergeschoss setzten wir uns alle im Wohnzimmer zur Abschluss-EVP und – Besprechung zusammen. Hierbei zeigten die beiden K2 und Gausmaster im Mittelpunkt des Zimmers eine rege Aktivität. Es konnte dabei aber herausgefunden werden, dass dieses elektromagnetische Feld einen natürlichen Ursprung hatte, da wie bereits weiter oben erwähnt, sich im Wohnzimmer sehr viele elektronische Geräte auf kleinstem Raum befanden. Während der EVP (ca. eine halbe Stunde) wurden teils gezielte Fragen an die von den Klienten beschriebenen "Erscheinungen" gestellt und teils auch allgemeine. Es kam hierbei zu keinerlei Ausschlägen auf den Geräten nach Fragestellungen. Auch haben die späteren EVP-Auswertungen keine Ergebnisse gebracht.

Nach Beendigung der Untersuchung und abschließenden Besprechung vor Ort, dankten wir den Klienten und fuhren nach Hause.

Wie bereits schon oben erwähnt, wurden keinerlei Anhaltspunkte dafür gefunden, dass es in den Räumlichkeiten der Klienten zu paranormalen Aktivitäten kommt.

Samstag, 31. März 2012

Untersuchung am 31.03.2012 in Duisburg (Privatwohnung)

Wichtige Anmerkung: Der Bericht stammt noch aus der Zeit mit unserem ehemaligen Team.

Wir sind von einem anderen Ghosthunterteam aus NRW gebeten worden, bei einer paranormalen Untersuchung in einem privaten Haushalt (Doppelhaushälfte) mit vor Ort tätig zu werden. An dieser Stelle bedanken wir uns für das Vertrauen und der Anfrage über die Zusammenarbeit.

Im Vorfeld der Untersuchung erhielten wir die Informationen, dass die 9jährige Tochter der Familie immer wieder einen böse dreinschauenden Mann mit schwarzem Mantel in ihrem Zimmer stehen sah und sich dieses auch nach einem Zimmerwechsel fortsetzte. Fremdartige Stimmen waren aus dem Keller zu hören, welche auch vom Besuch wahrgenommen wurden. Auch wurden vor allem fremde Schritt- und Poltergeräusch wahrgenommen. Die Familie soll erfahren haben, dass von den Vormietern in der Wohnung Geisterbeschwörungen und Voodoo-Experimente dort praktiziert wurden.

Am 31.03.2012 trafen wir uns im Vorfeld der PU mit der Yvonne von der P.I.N. und fuhren gemeinsam zu den Klienten. Dort wurden wir freundlich aufgenommen. Anwesend waren neben den Eltern auch zwei Freundinnen der Familie, die ebenfalls über Phänomene berichten konnten. Nach der Begrüßung und Abstellen der Ausrüstung begaben wir uns alle zusammen mit den Eltern und Freundinnen in das im 1. OG gelegene Wohnzimmer. Dort erzählten die Klientin in aller Ausführlichkeit nochmals von den Phänomenen, ebenfalls die beiden Freundinnen. Es wurde vom Klienten berichtet, dass mal im Keller, als er die Wellensittiche in ihrem Käfig füttern wollte, ihm plötzlich jemand in das rechte Ohr schrie „Haut ab!“. Es war aber keiner da. Die beiden Freundinnen erzählten, dass sie auch schon Stimmen und Geräusche wahrgenommen hatten. Um dem ganzen Spuk auf den Grund zu gehen, hatte sich die Freundin zusammen mit ihrem Ehemann in den Keller begeben. Sie nahmen eine Puppe mit, um deren Hals eine Goldkette mit Kreuzanhänger gelegt wurde und setzten sich in den Keller vor den Vogelkäfig und warteten, als plötzlich die Puppe etwa 3-4 m in die Waschküche geschleudert wurde. Ferner fuhr einmal die ältere der beiden Freundinnen mit der Tochter der Klienten auf einen Campingplatz mit festen Wohnquartieren. Die Tochter wachte nachts auf, weil sie Bauschmerzen hatte und nicht mehr schlafen konnte. Nachdem sie im Bad war, bekam sie erneut Bauchschmerzen aus unerfindlichen Gründen und da nahm die Freundin die Tochter dann zu sich ins Bett. Kurz darauf schepperte es im Nachbarraum und es zerbrach die Lampe, die auf dem Schuhschrank stand und der Schirmständer fiel um, so dass diverses im Raum verteilt lag.  Zu dem Zeitpunkt war niemand in dem Raum anwesend. Dies war bereits aus den Erzählungen der Anwesenden zu vermuten, dass die Phänomene in erster Linie dann auftreten, wenn die Tochter auch anwesend ist (Evtl. Poltergeist-Phänomen; d.h. ein von einem Menschen selbst verursachtes Phänomen?). Die Familie besteht aus den beiden Eltern sowie 5 Kindern, wovon lediglich die beiden Elternteile anwesend waren.

Nach dieser ausführlichen Besprechung (ca. 20.00 Uhr) wurden wir von den Klienten durch das Haus geführt; hierbei konnten wir sehen, dass sich in fast allen Räumen Käfige mit Nagetieren befanden (Erschwerung der Tonaufnahmen).  Neben dem Wohnzimmer lag das Kinderzimmer, das zudem das kälteste Zimmer im Haus war, wie uns die Klienten berichteten. Das Zimmer lag zur Straßenseite hin. Auf dieser Etage sind  auch das Bad sowie das elterliche Schlafzimmer. Im Erdgeschoss befinden sich das Esszimmer,  Küche sowie zwei weitere Kinderzimmer. Im Keller befand sich die Waschküche sowie der Vorratsraum (eher Flur vom Treppenhaus), wo auch der Vogelkäfig aufgestellt war.

Da sich die überwiegend betroffenen Räume auf die drei Kinderzimmer sowie Keller und Treppenhaus verteilten, entschieden wir uns dazu im Esszimmer die Zentrale aufzubauen. Die Überwachungskameras wurden im Flur (Blickrichtung Treppenhaus), Kinderzimmer (Tochter  sowie des Sohnes / EG) sowie im Keller positioniert, Blickrichtung Vogelkäfig. Des Weiteren bauten wir in der Waschküche den Movetest auf (Tablett mit Sand, Kette, einer Figur sowie K2), im direkten Anschluss daran schlug der K2 plötzlich auf 100% aus (zu diesem Zeitpunkt war leider die Kamera noch nicht am laufen); da kein Handy oder sonstige Stromquelle sich in der Nähe befand, musste dieser Ausschlag nicht unbedingt auf eine natürliche Ursache zurückzuführen sein. Während des Aufbaus führten Claudia und Yvonne die Grundmessungen mit Hilfe des Gaussmasters und des Infrarotthermometers durch. Hierbei stellte sich heraus, dass die Leitungen im gesamten Haus schlecht isoliert waren, da in sämtlichen Räumen in einem Meter Höhe der Gaussmaster bereits einen Ausschlag von 30% anzeigte und je höher man das Messgerät hielt der Ausschlag linear bis auf 100% anstieg. Dieses „Phänomen“ konnte in allen Räumen festgestellt werden.

Nach Abschluss der Grundmessungen begannen wir mit der eigentlichen Untersuchung.  Wir entschlossen uns im 1. Obergeschoss anzufangen. Hierfür begaben sich Claudia, Dunja, Yvonne und Tom sich in das dort gelegene Kinderzimmer. Claudia und Yonne setzten sich auf die Sessel und Dunja und Tom auf die Couch, die sich direkt an der Zimmertür innenseitig befand. Wir begannen sodann mit der ersten digitalen Tonbandaufnahme. Während der Fragestellungen die abwechselnd von Dunja und Yvonne vorgenommen wurden, empfand Yvonne ein Kälte- und Druckgefühl am linken Arm (zur Tür hin). Auch konnte sie auf dem sich in ihrer Hand befindlichen K2 einen Ausschlag feststellen. Wobei sich jedoch herausstellte, dass der K2 in diesem Bereich mehrfach ausschlug, was auf den Metallrahmen des Glastisches zurückgeführt werden konnte, der sich in unmittelbarer Nähe befand. Der K2 zeigte dort Ausschläge zwischen 40-80%. Das Kältegefühl könnte auf einen Windzug zurückzuführen sein, zumal es sich bei dem Kinderzimmer, wo wir uns befanden, um das kälteste im ganzen Haus handelte. Visuelle Auffälligkeiten konnten in dem Raum während der Aufnahmen nicht festgestellt werden.

Danach begaben sich Dunja, Melanie, Irene, Tom und Sebastian in den Keller, während Yvonne und Claudia am Überwachungssystem die Monitore überwachten. Während dieser Untersuchung verspürte Tom am Eingang zur Waschküche am rechten Arm eine eisige Kälte (visuell konnte auch gesehen werden, dass sich and der Stelle sich die Haare sprichwörtlich aufstellten). Einen Luftzug konnten wir ausschließen, da hier unten keine Fensteröffnung nach draußen hin offen war und die verspürte Kälte zu intensiv war. Zudem ging der Gaussmaster, den Melanie in der Hand hielt, zeitgleich an, als die Kälte auftrat. Währenddessen wurden wie immer auch Diktataufnahmen gemacht. Trotz anschließender Aufforderungen zur Wiederholung der möglichen Berührung konnten keine visuell wahrnehmbaren Ergebnisse erzielt werden.

Im Abschluss daran machten wir eine kurze Pause und besprachen mit den Klienten die weitere Vorgehensweise. Wir entschieden uns dazu, dass wir die beiden im EG gelegenen Kinderzimmer zeitgleich untersuchten und hierzu gingen Melanie, Dunja, Irene sowie die Klientin in das Kinderzimmer der Tochter und Claudia zusammen mit Sebastian und Yvonne in das Kinderzimmer des Sohnes. Tom übernahm die Überwachung der Monitore. Während der beiden Untersuchungen konnten bis auf ein Klopfgeräusch, welches im Jungenzimmer nach Aufforderung von Claudia gehört wurde, keine visuellen Auffälligkeiten oder Reaktionen festgestellt werden.

Im Anschluss daran gingen Claudia, Tom und Yvonne nochmals in den Keller um eine weitere Untersuchung dort vorzunehmen und das Kältephänomen, welches Tom festgestellt hatte, nochmals „hervorzurufen“. Leider war dies nicht erfolgreich.

Wir beendeten sodann gegen 24.00 Uhr die Untersuchung und bedanken uns bei den Klienten für das entgegengebrachte Vertrauen und begaben uns tagsdrauf an die Auswertung der Ergebnisse.

Die mit Spannung zu erwartende Auswertung der Aufnahmen aus dem Keller brachte auch keine verwertbaren Ergebnisse mit sich. Die Aufnahmen vom Movetest sowie der Überwachungskameras zeigten ebenfalls keine Auffälligkeiten.

Das im Jungenzimmer zu hörende Klopfen konnte auf der EVP ebenfalls gehört werden und könnte möglicherweise aus dem Zimmer stammen, aber dies ist nicht eindeutig zu belegen. Am interessanten ist ein Foto, welches im Mädchenzimmer aufgenommen wurde. Es handelt sich dabei um eine Aufnahme auf dem Fernseher, welche offensichtlich eine nicht anwesende Person im Zimmer zeigt.

Duisburg Pu

Wobei wir bei der Aufnahme uneinig sind, da es evtl. die ehemalige Leaderin unseres alten Teams zeigt.

Da wir darüber hinaus kaum verwertbare Ergebnisse bei der Untersuchung erhielten, um eine definitive Aussage treffen zu können, ob dort paranormale Phänomene geschehen oder nicht und wir davon ausgingen, dass die im Vorfeld geschilderten Geschehnisse womöglich im Zusammenhang mit der Tochter standen, wollten wir eine weitere Untersuchung vornehmen. Bei der Präsentation der Ergebnisse wurde die Familie auf die Möglichkeit einer weiteren Untersuchung angesprochen. Die Familie wollte aber zunächst abwarten, ob in der Folgezeit erneut Phänomene auftauchen und sich dann bei uns melden.

Dienstag, 15. November 2011

Ghosthunting zum Abgewöhnen.... Teil 2

Die bereits im hiesigen Blog-Eintrag vom 09.11.2011 behandelte Thematik um das absolut unmögliche Verhalten eines Ghosthunter-Teams bei einer PU setzt sich in einem neuerlichen Zeitungsbericht in der Badischen Tagespost (Lokalteil Rastatt) vom 14.11.2011 zwar nicht fort, aber die Ironie in diesem neuen Zeitungsbericht um eine andere PU ist massiv und zieht die Thematik des Ghosthuntings sehr durch den "Kakao".

Man sollte sich als Ghosthunter schon überlegen, ob man wirklich mit seinem Team für Medien bereit ist und wenn ja, schon darauf achten, dass es eine ernstgemeinte paranormale Untersuchung seriös herüberkommt und nicht zur "Slap-Stick-Comedy" verkommt, wie in dem Zeitungsbericht wiedergegeben. Wenn man schon eine ernstgemeinte Untersuchung in Begleitung von Medien macht, dann sollte auch dem Reporter dies durch das eigene Verhalten so vermittelt werden. Innerhalb von nicht einmal einer Woche die zweite sehr negative Berichterstattung über dieses Team und unserem Hobby in einer Tageszeitung. Eine sehr schlechte Werbung für unser Hobby, dabei sollte dieses doch dazu dienen, den Menschen zu helfen und zu zeigen, dass es Menschen, wie uns Ghosthunter gibt, die ihnen helfen wollen, wenn bei ihnen unerklärliche Phänomene auftreten.

Der Artikel ist übrigens über E-Paper auf der Homepage der Badischen Tagespost nach wie vor abrufbar (dazu ist eine kostenlose Registrierung dort nötig).

Oder über diesen Link hier: Badisches Tageblatt

Mittwoch, 9. November 2011

Ghosthunting geht anders.... very bad :-(

Heute erschien in der Südwest Presse ein Artikel zu einer PU (Paranormalen Untersuchung) auf dem Wäscherschloss in Wäschenbeuren. Damit beauftragt war das Team von Ghosthunter Agency.


Es ist ein sehr negatives Beispiel für das doch scheinbar sehr unprofessionelle Verhalten, welches ein Ghosthunterteam an den Tag legen kann. Hierbei ist besonders hervorzuheben, dass die Kritik an der Arbeit dieses Teams nicht von Seiten eines andren Ghosthunterteams kommt, sondern von Dritten. In diesem Fall seitens der Klientin (Zitat: „Auf mich hat das alles recht unprofessionell gewirkt,…) und vom beauftragten Reporter/Redakteur der Zeitung. Wenn schon solche Sätze in den Medien wiedergegeben werden, wirft dies ein erheblich negatives Licht auf die Arbeitsweise und vor allem auch den Auftritt bei den Klienten wieder.

Auch schien die Leaderin (Anm. Autor: Was gar nicht geht und ein absolut unprofessionelles Verhalten für eine Leaderin eines Teams darstellt; zudem von mangelnder Qualifikation und Reife zeugt) nicht die Tragweite Ihres Handelns bedacht zu haben, da sie u.a. per Mail (und dies auch in einem sozialen Netzwerk vorzeigte) die Klientin von internen Streitigkeiten zwischen ihr und einem größeren Teil ihres Teams, welche sich abgespaltet hatten, unterrichtete. Hierbei muss doch der gesunde Menschenverstand einschreiten, denn was haben interne Streitigkeiten bei einem Klienten zu suchen? Die Klientin hat jedenfalls die logische und absolut verständliche Konsequenz daraus gezogen und den Kontakt abgebrochen.

Interne Streitigkeiten haben grundsätzlich nichts bei Klienten oder Medien zu suchen, da für Medien dies eine willkommene Story ist bzw. gehören in Sendeformate wie „X-Diaries“ oder „Betrugsfälle“ oder wie sie alle heißen. Darüber hinaus pubertierendes völlig unwürdiges Verhalten. Zudem bringt es andere professionell und sehr seriös arbeitende Teams, die es auch hier in Deutschland gibt, in Verruf und das dortige Verhalten ist ein Imageschaden für die Szene.

Tom

Samstag, 29. Oktober 2011

PU am 29.10.2011 in Dortmund (Privatwohnung)

Wichtige Anmerkung: Der Bericht stammt noch aus der Zeit mit unserem ehemaligen Team.

Ein junges Pärchen aus Dortmund wandte sich hilfesuchend an uns. Sie berichteten, dass sich bei Ihnen Gegenstände an anderen Stellen wiederfinden, als sie beim Verlassen der Wohnung zurückgelassen wurden. Ferner, dass es mal passierte, dass ein sich über dem Bereich der Küchenarbeitsplatte hängendes Küchenmesser knapp neben einem der Klienten herunterfiel, der dort das Essen zubereitete. Auch nahmen sie in der Wohnung Schatten wahr, so z.B. im Schlafzimmer und im Türrahmen zwischen Wohnzimmer und Küche. Im Badezimmer fühlen sich die Klienten immer wieder beobachtet, ebenso im Schlafzimmer.

Im Vorfeld erhielten wir eine Anfrage einer Reporterin von WDR5, ob diese uns bei einer Paranormalen Untersuchung begleiten dürfte. Aufgrund der Erlaubnis der Klienten begleitete sie uns dann nach Dortmund.

Am 29.10. trafen wir (gesamte Team) uns zunächst mit der Reporterin bei einem Schnellrestaurant, um uns für den Abend zu stärken und den groben Ablauf zu besprechen. Um 19.00 Uhr begaben wir uns dann zur Wohnung der Klienten. Nach einer kurzen Führung durch die Räumlichkeiten setzten wir uns mit den Klienten zusammen, wo diese uns nochmals in aller Ausführlichkeit die wahrgenommenen Phänomene und Eckdaten zu den Familienverhältnissen etc. zu Protokoll gaben.

Nach dieser Eingangsbesprechung begannen Claudia und Dunja damit Grundmessungen (Temperatur und EMF-Werte) vorzunehmen, Irene machte Fotos und Sebastian baute zusammen mit Tom unsere Basis im Wohnzimmer auf und platzierten die Überwachungskameras mit entsprechender Ausrichtung auf die Bereiche aus, wo die Klienten Phänomene wahrnahmen. Währenddessen besprach Melanie die Vorgehensweise mit den Klienten im Beisein der Reporterin.

Basis:

Die von Claudia und Dunja durchgeführten Grundmessungen ergaben, dass im Badezimmer (ziemlich klein), wo sich die Klienten beobachtet fühlten, massive EMF-Werte im oberen Bereich (80-100% Ausstrahlung) gemessen wurden. Die Quelle dieser massiven Strahlung war schnell gefunden. Es handelte sich um eine Gastherme älteren Baualters. Auch in geringem Betrieb waren noch hohe Werte messbar. Eine Messung in der am Badezimmer angrenzenden Küche brachte auch hier noch hohe Werte hervor.  Die weiteren Messungen im übrigen Bereich der Wohnung ergaben keine Auffälligkeiten.

Im Arbeitsbereich der Küche, wo sich die überwiegenden „unerklärlichen Bewegungen von Gegenständen“  von den Klienten festgestellt wurden, bauten wir einen Movetest auf. Bezüglich des darüber hängenden Messers, welches von alleine heruntergefallen war, konnte keine natürliche Erklärung dafür gefunden werden, wie dieses ohne Einwirkung Dritter vom Haken hätte fallen können.

Nachdem alle Kameras und der Movetest aufgebaut waren, die Grundmessungen abgeschlossen und Irene die Wohnung fotographisch erfasst hatte, begannen wir mit der eigentlichen Untersuchung. Claudia, Sebastian und Tom sowie der Klient blieben an der Basis im Wohnzimmer zurück, während der übrige Teil unseres Teams zusammen mit der Klientin und der Reporterin sich ins Schlafzimmer begab. Hier wurde dann eine Aktiv-EVP durchgeführt, während Irene diese fotographisch begleitete.
Nach etwa 25 Minuten wurde gewechselt und eine kurze Pause gemacht. Claudia und Melanie tauschten die „Plätze“ sowie die Klienten. Nach weiteren 30 Minuten wurde auch die zweite Runde beendet. Während beider kam es zu keinen ungewöhnlichen Vorkommnissen, auch schlugen keine der Messgeräte aus. Auch fanden sich über die Kameras keine augenscheinlichen zeitgleichen Phänomene in den anderen Bereichen der Wohnung.

Wir machten sodann in der Küche weiter. Hier wurde dann eine weitere EVP durchgeführt. Während der Fragestellungen schlugen die Messgeräte (Gaussmaster und K2) mehrfach aus. Eine genauere Untersuchung ergab, dass sich in einem abgrenzbaren Bereich mittig in der Küche in etwa einem Meter Höhe ein Magnetfeld bildete, welches sich dann regelrecht wandernd durch den Raum bewegte. Fotoaufnahmen während der Messungen brachten keine Auffälligkeiten hervor. Auch erfolgten auf gezielte Fragen keine direkten Reaktionen auf den Messgeräten, lediglich das Magnetfeld wurde gemessen. Nachdem nichts weiteres außergewöhnliches passierte, machten wir unsere Abschluss-EVP-Aufnahmen im Wohnzimmer. Auch diese brachte keine augenscheinlich feststellbaren Phänomene hervor. Wir beendeten sodann unsere Untersuchung und führten eine Abschlussbesprechung mit den Klienten im Beisein der Reporterin durch.

Gegen 24 Uhr verließen wir die Wohnung und begaben uns an die Auswertungen am folgenden Tag.

Weder die EVP-, Foto- oder Video-Aufnahmen brachten ungewöhnliche Phänomene hervor.

Melanie besprach dann fernmündlich die Auswertungsergebnisse mit den Klienten. Auch erklärte sie ihnen, dass das Gefühl beobachtet zu werden, durch die hohen EMF-Werte, deren Ursache die alte Gastherme war, erklärt werden können. Da bei Menschen, die fortwährend hohen elektromagnetischen Strahlen ausgesetzt sind, Sinnestäuschungen hervorgerufen werden können. Das sich in der Küche gebildete Magnetfeld kann natürlichen Ursprunges sein, z.B. wenn eine starke Stromquelle in der angrenzenden Wohnung vorhanden ist und Magnetfelder können auch wandern. Wir konnten während der Untersuchung und auch aufgrund der Ergebnisse der getätigten Aufnahmen keinerlei Anhaltspunkte dafür finden, dass dort paranormale Phänomene vorkommen. Wir boten den Klienten daher an, auch für eine weitere Untersuchung bereit zu stehen, sollten die Phänomene wieder auftreten oder sich verschlimmern.


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