Am 01.08.2012
waren wir (noch als Mitglieder des ehemaligen Teams) bei der älteren
Dame, wo wir bereits schon einmal ein Vorgespräch führten und nachdem in
der Folgezeit nichts weiter
geschah, verblieben wir so, dass wir in Kontakt bleiben und wenn erneut
Phänomene auftreten, wir dort eine Untersuchung vornehmen werden. Da es
sich um eine kleine Wohnung handelte und zudem wir
(Claudia und ich) der Klientin schon bekannt waren, fuhr nicht die ganze
Crew unseres ehemaligen Teams mit nach dort.
Wir trafen gegen 20 Uhr bei der Klientin ein und unterhielten
uns mit ihr, wobei sie uns nochmals von allen Phänomenen/Vorkommnissen
der letzten Wochen berichtete. Sie könnte Zigarettenrauch
wahrnehmen, obwohl sie nicht raucht und kaum Besuch empfängt, wo jemand
raucht (daher scheidet älterer Rauch aus), sie saß z.B. auf der Couch
und der Qualm zog regelrecht vom Rand der Zwischenwand
(Durchgang Wohn- ins Esszimmer). Der Kater reagierte manchmal in der
Art, als ob etwas „im Raum vor sich ging“, angespannte Reaktionen. Auch
hatte sie wenige Nächte vor unserem Besuch nachts ein
Knallen gehört, als wäre ein Bild von der Wand gefallen. Das Geräusch
lokalisierte sie im Wohnzimmer. Sie konnte jedoch nichts finden, was
heruntergefallen ist. Da sie auf der Etage alleine wohnt,
kann dieses Geräusch aus keiner Nachbarwohnung gekommen sein. Ein
Schlaggeräusch von außen scheidet ebenfalls aus, da das Haus dicke
Außenmauern hat und die Fenster mit einer Jalousie versehen sind.
Schlaggeräusche auf der Jalousie ähneln nicht dem, was sie gehört hatte.
Nach dem Eingangsgespräch begannen wir sodann mit den
Grundmessungen. Im Vergleich zu den Grundmessungen beim ersten Termin,
wurden keine Unterschiede festgestellt. Die Wohnung verfügt nach
wie vor scheinbar nicht über ausreichend isolierte Leitungen in den
Wänden. Aufgrund der Schilderungen der Klientin wurde am Übergang von
Wohn- ins Esszimmer, dort wo sie die Quelle des
Zigarettenrauches „ausmachte“ ein Movetest aufgebaut. Bei der
Movetest-Anordnung wurde –da die Klientin die Vermutung hatte, dass es
ihr vor nahezu 18 Jahren verstorbener Ehemann sein könnte- sein
Zigarettenetui, sein Ehering, Münzen und eine Zigarette sowie eine feine
Goldkette verwendet.
Wie üblich verwenden wir bei Movetests eine stationäre Kamera
und zeichnen während einer Untersuchung den Movetest unentwegt auf. Eine
weitere Kamera positionierten wir mit Blick in Richtung
des Überganges der beiden Zimmer. Claudia machte währenddessen im Ess-
sowie Wohnzimmer Fotoaufnahmen sowie auch in anderen Räumen. Danach
wurden die Jalousien heruntergelassen, so dass keine
etwaigen störenden Lichter / Reflektionen mehr hereinscheinen konnten
und die Geräusche von draußen (Straße) etwas mehr gedämpft wurden.
Im Anschluss daran begannen wir mit der Tonaufnahme. Wir
stellten Fragen und auch die Klientin. Nachdem auf die diversesten
üblichen Fragen keine augenscheinlichen Reaktionen zunächst
erfolgten, wurden Fragen bzgl. des wahrgenommen Zigarettenqualms
gestellt. Nach der Aufforderung, dies doch nochmals zu wiederholen,
konnte zunächst Claudia, die näher am Übergang der beiden Zimmer
stand, den Zigarettenqualmgeruch wahrnehmen, anfänglich mit dem Geruch
von Schwefel versetzt (als ob jemand ein Streichholz angezündet hatte).
Danach nahm auch die Klientin den Geruch wahr. Tom
konnte keinen Geruch wahrnehmen. Weder die Messgeräte, noch die
Fotoaufnahmen, die währenddessen gemacht wurden, zeigten irgendwelchen
„Qualm“. Wir konnten auch keine natürliche Quelle/Ursache für
den Zigarettenqualm ausmachen, da die Fenster und Türen verschlossen
waren.
Nach etwa 10 Minuten sprachen wir nochmals die Aufforderung
aus, sich über den Zigarettenqualm bemerkbar zu machen. Erneut geschah
es (Geruch) und diesmal konnte auch Tom ihn vernehmen. Der
Geruch war eigentümlich. Nach etwa 3 Minuten war der
Geruch vorbei. Wir führten die Tonaufnahmen noch weiter. Hierbei stellte
die Klientin auch in unterschiedlichen Sprachen ihre
Fragen, da sie die Vermutung hatte, dass es evtl. auch ein anderer
Verwandter sein könnte. Nachdem nichts weiter geschah, beendeten wir
gegen 22 Uhr die Untersuchung und bauten unsere Gerätschaften
ab, führten ein Abschlussgespräch mit der Klientin, die mit der gesamten
Thematik nach wie vor sehr gelassen und „cool“ umging.
Tagsdrauf begaben wir uns an die Auswertung. Weder die
Tonaufnahmen, noch das Video- oder Fotomaterial ergaben irgendwelche
Auffälligkeiten. Es sind lediglich die Geruchswahrnehmungen des
Zigarettenqualms festzuhalten, die aus rein rationaler Betrachtungsweise
nicht erklärbar sind, zumal beide Male es nach Aufforderung geschah. Es
ist daher nach dem bisher vorliegenden Material nicht
eindeutig feststellbar, ob dort paranormale Aktivität vorherrscht.
Der Bericht wurde von mir verfasst, als ich noch Mitglied bei diesem Team war.
Paranormale Untersuchung (PU) auf Schloss Burg am 18.05.2012
Aufgrund der recht interessanten Geschichte von Schloss
Burg, wo glücklicherweise auch noch bestimmte Bereiche im Originalzustand
vorhanden sind, konnten wir nach einer hiesigen Anfrage eine paranormale
Untersuchung am 18.05.2012 durchführen. Da wir bereits im Vorfeld eine Anfrage
des WDR (Lokalzeit Bergisch Land) vorliegen hatten, durften diese uns mit einem
Kamerateam begleiten.
Zur Historie der Burg möchten wir an dieser Stelle auf den
Wikipedia-Eintrag verweisen:
Wir waren im Rahmen eines TV-Drehs mit dem ZDF für die
Kindersendung „1, 2 oder 3“ vor anderthalb Jahren auf der Burg unterwegs und
konnten seinerzeit während der Untersuchungen ungewöhnliche Ausschläge in der
Kapelle feststellen, die nicht auf die Kameras etc. des Drehteams
zurückzuführen waren. Daher war es uns immer ein Anliegen eine weitere paranormale
Untersuchung hier zu einem späteren Zeitpunkt nochmals durchzuführen. An dieser
Stelle ein herzlichen Dankeschön an den verantwortlichen Schlossbauverein (Schloss Burg ), der
unserem Anliegen offen gegenüberstand und uns dies ermöglichte.
Gegen 18 Uhr trafen wir mit unserem neuen Mitglied Peter auf
der Burg ein und wurden sehr freundschaftlich empfangen. Uns wurden sämtliche
Räumlichkeiten zugänglich gemacht. Aufgrund persönlicher Kenntnis der
Örtlichkeiten bedurfte es keiner vorherigen Begehung der Räume, da wir bereits
im Vorfeld abstimmten, wo was aufgebaut wird und so konnte es direkt mit dem
Aufbau der Zentrale und der Kameras beginnen. Als Zentrale wählten wir den Eingangsbereich,
von wo aus die Kapelle, der kleine und große Rittersaal sowie die oberen
Stockwerke erreichbar waren. Kameras wurden in dem im 1. OG gelegenen
Geheimgang, im kleinen Rittersaal sowie zwei in der Kapelle von Melanie und
Sebastian positioniert. Da wir die Kapelle für einen der interessanteren
Bereiche hielten (aufgrund der Erfahrung des ersten Besuches, anderthalb Jahre
zurück), baute Tom dort in der Nähe des Altars den Movetest (Tablett mit Sand
und Münzen, dazu ein Diktiergerät (lief permanent) sowie K2 nebst
Temperaturmesser) auf. Aufgrund der –wie
auf Burgen üblich- schlechten Isolierung der Kabel, mussten wir bei der
Durchführung der Grundmessungen entsprechend dies mit einkalkulieren. Die
Grundmessungen in den Räumen von Temperatur und EMF-Werte ergab keinerlei
Besonderheiten – bis auf manchmal sehe hohe Ausschläge in der Nähe der
Leitungen oder Leuchter. Auch die bislang von Irene, Dunja und Claudia im
Innenbereich gemachten Fotos zeigten auf dem ersten Blick keinerlei Anzeichen
von Abnormalitäten. Draußen machte Claudia von der Burgmauer aus u.a. ein Foto
vom entfernt gelegenen Kräutergarten, der sich an der anderen Seitenmauer
befand. Auf dem Display der Kamera sah es so aus, als würde sich eine Art
Nebelsäule im Kräutergarten befinden, so dass Tom mit dem Trifeldmeter dort
hinging.
Als er am Kräutergarten ankam, schlug das Trifeldmeter
einmal auf seiner Skala (0-100 mG, Grundwert dort ca. 1, Ausschlag bei ca. 9) aus.
Wieso es zu diesem Ausschlag kam, konnte vor Ort oder auch bei der späteren
Untersuchung des Kräutergartens nicht geklärt werden. Die sich auf dem Foto dort
offensichtlich befindliche Nebelsäule wurde als optische Täuschung der Pflanzen
und Gesteinsformationen „entlarvt“.
Im Anschluss daran begannen wir mit den Hauptuntersuchungen
der Räumlichkeiten. Zunächst gingen Irene, Peter, Dunja und Melanie in den im
1. OG gelegenen Geheimgang, der vom Hauptgebäude zur Burgmauer führte und
machten dort u.a. Foto- und Video sowie Tonaufnahmen. Währenddessen blieben
Claudia und Tom in der Kapelle bzw. hielten sich im Außenbereich auf. Sebastian
überwachte während der gesamten Untersuchungen die Monitore des
Überwachungssystems. Die Untersuchung des Geheimganges ergab keinerlei
Unregelmäßigkeiten, bis auf beklemmende Gefühle, die aber auf die Enge des
Ganges zurückgeführt werden konnte.
Danach begannen wir die Untersuchung in der Kapelle. Bis auf
Sebastian fanden sich alle Teammitglieder in der Kapelle ein. Auf dem Movetest
konnte bislang augenscheinlich keine Bewegung festgestellt werden. Nachdem alle
ihren Platz fanden starteten wir die Aufnahmen. Auf der rechts (Innenwand)
gelegenen Seite der Kapelle nahmen Peter (mit Gaussmaster), Irene, Dunja und
Melanie (mit K2 und Gaussmaster) Platz und auf der linken Seite (Außenwand) Tom
(Trifeldmeter und Camcorder) und Claudia. Tom hatte den Trifeld in der Hand und
hatte auf der Skala von 1-100 permament Ausschläge von 1,0-2,0 mG. Daher wurden
diese als „Grundwert“ genommen und konnten als normal angesehen werden. Nach
den ersten Fragen für die Tonaufnahmen passierte nichts. Nachdem jedoch Melanie
darum bat, dass eine für uns nicht sichtbares Wesen sich bemerkbar machen
könne, schlugen der sich in Peters Hand befindliche Gausmaster hörbar und der
Trifeld (bis hoch auf 7 mG – vgl. TV-Beitrag) aus. Bei weiteren Fragen konnten
auch erneut Ausschläge auf dem Trifeld gesehen werden. Nachdem im weiteren
Verlauf der Untersuchung in der Kapelle keine weiteren Ausschläge oder sonstige
Vorkommnisse registriert werden konnten, beendeten wir die dortige aktive Untersuchung
(wir ließen das Diktiergerät bei geschlossener Tür weiter laufen) und machten
eine kurze Pause.
Als nächstes begaben wir uns in den Außenbereich zum vom Hof
zugänglichen Büßer-Verlies. Als wir dort ankamen nahm Claudia mit dem K2
Messungen vor und im Bereich um das Verlies herum schlug der K2 (auf nahezu
100%) sowie Gaussmaster hörbar aus, ebenso wie das Trifeldmeter aus. Eine
plausible Erklärung könnte das Mauerwerk liefern, sofern in den verwendeten
Steinen sich magnetische Partikel befänden. Allerdings spricht hiergegen, dass
bei Messungen unmittelbar auf den Steinen keine der Geräte anschlugen. Auch
konnten keine offensichtlichen Stromleitungen im unmittelbaren Bereich
ausgemacht werden. Wir wollten danach Tonaufnahmen machen. Hierfür hielt Irene
ihr Diktiergerät in das Verlies um Armeslänge hinein. Während dessen spürte
Irene eine Berührung auf dem Handrücken, so als ob jemand ihr dort hinein
kniff. Die Stelle war auch leicht rötlich hinterher. Ein Mückenstich ist
ausgeschlossen. Wir setzten dann die Aufnahmen fort. Die Messgeräte, die
Claudia und Tom weiterhin in der Hand hielten schlugen auch weiterhin immer
wieder aus. Nach etwa 15 Min. beendeten wir die Tonaufnahmen und sprachen über
das soeben Erlebte.
Wir gingen von dort aus nochmals zum Kräutergarten und machen
Fotos und Videoaufnahmen, aber ohne nennenswerte Ergebnisse.
Nachdem wir umfassendes Material in den interessantesten
Bereichen der Burganlage gemacht hatten, beendeten wir die Untersuchung gegen
20 Uhr und bauten unsere Gerätschaften ab, nicht aber ohne uns beim zuständigen
Gebäudemanager von Schloss Burg für die Gastfreundlichkeit zu bedanken. Beim
Abbau des Movetests konnte Dunja sehen, dass an einer Münze eine Einkerbung im
Sand vorhanden war, die zu Beginn nicht zu sehen war. Zur tags drauf
durchgeführten Prüfung des Videomaterials später mehr hier im Text.
Noch am gleichen Abend und anschließendem Wochenende machten
wir uns an die Auswertung des ganzen Materials und konnten hierbei
Interessantes ermitteln:
Die Aufnahmen des Videoüberwachungssystems zeigten keinerlei
ungewöhnliche Auffälligkeiten. Dagegen konnten wir anhand der in der Kapelle
gemachten Ton- sowie Videoaufnahmen eindeutig belegen, dass nach der Frage von
Melanie, dass eine für uns nicht sichtbare und evtl. anwesende Person sich
bemerkbar machen solle, der Gaussmaster sowie das Trifeldmeter ausschlugen.
Die Durchsicht des Videomaterials des Moveteste ergab ein
mehrmaliges Aufflackern des K2, während der Untersuchung (bis 40%).
Bei der Auswertung der passiven Tonaufnahmen (d.h. des neben
dem Movetest liegenden Diktiergerätes) konnte ein Geräusch aufgenommen werden,
welches während der Zeit entstand, als niemand in der Kapelle war und die Türe
auch geschlossen war.
Das Geräusch klingt so, als würde jemand eine Bank oder
Stuhl kurzzeitig über den Boden schieben.
Weitere Ungewöhnlichkeiten konnten in der Kapelle keine
erzielt werden, wenn man einmal davon absieht, dass fototechnisch mehrere Orbs
in der Kapelle aufgenommen wurden.
Bzgl. Orbs ist selbst die internationale Szene uneins. Als
Orbs werden Lichtpunkte bezeichnet, die teils Insekten, Staub oder Tropfen sein
können, manche sind auch durch medial begabte Menschen als Seelen
identifizierbar.
Kommen wir nun zu den Vorfällen am Büßerverlies. Wie bereits
im oberen Teil des Berichtes näher beschrieben, hatten wir div. Ausschläge auf
den Messgeräten, obgleich wir at hoc keine rationale Erklärung anführen konnten
und können. Auch ist das Gefühl der Berührung und die nachhaltig gerötete
Stelle auf dem Handrücken von Irene nicht rational erklärbar. Die Tonaufnahmen
brachten allerdings eine sehr interessante EVP hervor.
Wir hören hier eindeutig ein „habe Angst…. kann nicht“.
Hier hören wir ein eindeutiges „Hier“.
Weitere interessante Aufnahmen liegen keine vor. Das
Material wurde ausgiebig gesichtet und gehört.
Fazit:
Nach den vorliegenden Ergebnissen der von uns durchgeführten
paranormalen Untersuchung auf Schloss Burg ist nicht auszuschließen, dass dort
paranormale Aktivität vorherrscht. Allerdings können wir nach dem bisherigen
Kenntnisstand keine Aussage dazu treffen, ob Graf Engelberg auf der Burg
herumspukt.
Wir beabsichtigen eine weitere Untersuchung in den kommenden
Wochen an den markanten Punkten nochmals vorzunehmen.
Der TV-Bericht zu unserer PU wurde am 30.06.2012 im WDR –
Aktuelle Stunde (Lokalzeit Bergisches Land) ausgestrahlt.
In unserem
Youtube-Channel "TeamGhosthunterNRW" finden sich auch
weitere sehr interessante Berichte, EVP- und Video- sowie Fotoaufnahmen, neben
einigen Trailern etc.
Der Bericht wurde von mir verfasst, als ich noch Mitglied bei diesem Team war.
On
the 13./14.07.2012 we made a paranormal investigation on Burg
Frankenstein in Germany. A TV-Team from the ZDF made a TV-Report over
this fantastic investigation. After the TV-Report was in the german TV,
we can publish all the results.
PU am 13./14.07.2012 in Mühltal (Burg Frankenstein)
Neben unserer eigentlichen Arbeit hilfesuchenden Klienten bei der
Aufklärung ihrer geschilderten Phänomene behilflich zu sein, führen wir
auch paranormale Untersuchungen auf Burgen und Schlösser oder anderen
Gebäuden durch, die u.a. eine interessante Geschichte aufweisen und
aufgrund der Erzählungen Anzeichen für paranormale Vorkommnisse
aufweisen. Nachdem bereits
einige Jahre zuvor das in der Szene sehr bekannte Ghosthunter-Team der
Gruppe T.A.P.S., das Team von Ghosthunter International, eine
Untersuchung auf der Burg Frankenstein in Mühltal bei Darmstadt
durchführten, erhielten wir aufgrund unserer Anfrage eine Zusage. Bei
unserer Untersuchung wurden wir durch ein Kamerateam des ZDF, mit
welchem wir bereits bei der Untersuchung auf der Burg Vondern
zusammenarbeiteten, begleitet.
Am 13.07.2012 trafen wir auf
der Burg Frankenstein gegen 18.30 Uhr ein, nachdem wir vorher im Hotel
Quartier bezogen. Unser Team war vollständig anwesend, um den
Spukvorkommnissen auf den Grund zu gehen….. was daraus wurde, erfahrt
ihr, wenn der TV-Beitrag ausgestrahlt wurde, da wir vorab keine Infos
oder Hinweise geben werden. Bilder und Aufnahmen werden auch erst nach
Ausstrahlung veröffentlicht, ebenso wie der ausführliche Bericht. .... nur soviel vor weg ..... sehr interessant :-)
Thetelevision reportfrom ourparanormalinvestigationat Schloss Burg(Solingen / Germany) isonthe 02.06.2012on WDR ("Aktuelle Stunde - Lokalzeit Bergisches Land" (between 07.30-08.00 pm - german time)) (planof the WDR). If you cannot see this report, you can show it after the weekend here:
Am kommenden Wochenende wird auf dem WDR "Aktuelle
Stunde - Lokalzeit Bergisches Land" zwischen 19.30 und 20.00 Uhr der
Beitrag über unsere paranormale Untersuchung auf Schloss Burg in
Solingen vom 18.05.2012 gezeigt, so die Programmplanung des WDR derzeit.
Der Beitrag wird ab Montag dann auch in der Mediathek des WDR zu finden
sein (s. Link oben).
____________________________________ Anmerkung: Der Bericht wurde leider aus aktuellem Anlass am 02.06. nicht ausgestrahlt. Sobald der neue Ausstrahlungstermin bekannt ist, wird er bekannt gegeben.
Last friday we made a paranormal investigation on Schloss Burg in the near of Solingen/Wermelskirchen. A TV-Team of the german TV of WDR are with us on the investigation. After you can saw the report in the television, we can publice here the results :-)... I think in 2-3 weeks.
Am zurückliegenden Freitag waren wir zu einer paranormalen Untersuchung auf der Schloss Burg in der Nähe von Wermelskrichen/Solingen. Dabei wurden wir vom WDR (Fernsehen) begleitet. Die Auswertungen sind beinahe abgeschlossen und sobald der Beitrag gesendet wurde (Sendetermin geben wir noch bekannt), können der Bericht und die Ergebnisse veröffentlicht werden.
Der Bericht wurde von mir (Tom) verfasst, als ich noch Mitglied bei diesem Team war.
Unser Team (Dunja, Melanie, Irene, Sebastian und Tom sowie Markus) traf gegen 19.00 Uhr beim Klienten ein.
Nach
einer freundlichen Begrüßung setzten wir uns alle im Wohnzimmer (wo man
ein erdrückendes Gefühl zeitweise bekam) zusammen, wo uns die Klienten
nochmals von sämtlichen erinnerlichen und ungewöhnlichen Vorkommnissen
berichteten und uns auch Hintergrundinformationen zum Haus und der
Familie gaben. Ferner gingen wir unseren Fragebogen mit den Klienten
durch, um auch bzgl. medizinischer Faktoren etc. und Diverses
abzuklären.
Unter anderem sah der Sohn der Familie eine Schattengestalt vor seinem Zimmerfenster.
Dann ein anderes Mal wurde er wach, als
eine Schattengestalt am Fußende seines Bettes stand und auf seine Füße
starrte, die in Flammen standen. Als der Klient sich umdrehte und zu der
Gestalt blickte „erschrak“ diese und rannte davon und dabei schlug sie
so heftig gegen die Tür, dass die diese an das im Zimmer stehende
Aquarium stieß. Er stellte fest, dass seine Füße knallrot verfärbt
waren, was auch seine Mutter sah (wie bei einem heftigen Sonnenbrand).
Diese mussten daraufhin mit Salbe behandelt werden.
Ferner hatte er mal Freunde zu Besuch und
als sie morgens wach wurden, sahen sie Blut im Badezimmer um und im
Waschbecken herum verspritzt und auf seiner Zimmertür. Keiner aus der
Familie und seiner dort geschlafenen Freunde hat etwas bemerkt bzw. war
mit Nasenbluten o.Ä. aufgestanden.
Ergänzend zu den bereits im
Vorfeld (s. oben) geschilderten Ereignissen erzählten die Klienten noch
Folgendes dazu: Sie (die Klientin (Mutter des Klienten)) berichteten,
dass als sie vor der Wohnungstür (oberste Wohnung unter dem Speicher)
stand, sie ein Geräusch wahrnahm, als ob jemand von der anderen Seite
der Tür dagegen schlagen würde. Auch hat der Sohn der Klientin von
dahinter Radiomusik wahrgenommen. Die Art der Musik beschrieb der Klient
auf gezielte Nachfrage als solche, wie aus der ersten Hälfte des
letzten Jahrhunderts. Er sagte auch, dass er das Gefühl hatte, durch den
Türspion beobachtet zu werden. Auch gab die Klientin und ihr Sohn an,
von dahinter Schritte gehört zu haben (Anm. des Verfassers: Ggfs.
könnten die Schritte und die Musik auch aus den hinter dieser Wohnung
liegenden Räumlichkeiten im angrenzenden Nachbarhaus stammen). Ergänzend
muss angeführt werden, dass die Wohnung seit Jahren leer steht. Wir
konnten jedoch später auf dem Innenhof feststellen, dass man mit Hilfe
einer Leiter auf den Balkon dieser Wohnung gelangen könnte. Im Verlaufe
des Abends erzählte die Klientin, dass das Verhältnis zum Bruder, der
mittlerweile die Verwaltung des Hauses von der gemeinsamen Mutter (die
in der 1. Etage hier wohnte) übernommen hatte, nicht das Beste sei und
er sich schon wünscht, dass die Klientenfamilie aus der Wohnung
ausziehen würde. Es könnte daher sein, dass der Bruder hinter einem Teil
der Geschehnisse steckt (Vermutung der Klienten).
Das Haus
wurde nach dem Krieg auf den Grundmauern (Keller) eines ausgebombten
Hauses von den Eltern der Mutter des eigentlichen Klienten erbaut. Im
Hof befindet sich ein Anbau. Dieser ist mit einer Durchgangstür mit der
übrigen Wohnung im Vorderhaus verbunden. Bei dem Vorderhaus handelt es
sich um ein 3-stöckiges Wohnhaus mit Speicher. Im EG-Bereich
(Erdgeschossbereich) wohnen die Klienten. Darüber bewohnt die Großmutter
des Klienten eine Wohnung. Sämtliche anderen Wohnungen im Haus stehen
leer, teils schon seit Jahrzehnten. Das gesamte Haus macht einen alten
und teils doch auch sanierungsbedürftigen
Eindruck.
Nach diesem Eingangsgespräch begannen wir
mit den Grundmessungen. Die leider aufgrund der hohen Anzahl von
Elektrogeräten im Wohnzimmer wenig aufschlussreich verlief.
Wir machten sodann eine Begehung bis
hoch zum Speicher. Im Treppenhaus sprang der K2 zeitweise an, was aber
evtl. auf alte Leitungen zurückzuführen war. Auf der obersten Etage
machten wir Grundmessungen vor der Tür der Wohnung, wo dahinter
Schritte, Radiomusik und ein Schlag wahrgenommen wurden. Wir konnten
keine Auffälligkeiten feststellen; wollten jedoch zu späterer Stunde im
Rahmen der Hauptuntersuchung (u.a. mit EVP-Aufnahmen) hier gezielter
vorgehen. Markus nahm Proben von unter der Tür, um diese später auf
Schimmelsporen zu untersuchen (Anm. des Verfassers: Ein Nachweis von
bestimmten Schimmelsporen in bestimmter Konzentration kann
möglicherweise eine Erklärung dafür sein, (je nach dem wie lange man
diesen ausgesetzt war), dass die Gesundheit und ggfs. auch die Psyche in
Mitleidenschaft gezogen werden (z.B. Halluzinationen /
Wahnvorstellungen).
Nach dieser Vorbegehung sahen wir davon ab,
das Überwachungssystem aufzubauen, da die unterschiedlichen
Räumlichkeiten zu weit auseinander lagen (mittlerweile haben wir unser
Equipment um WLAN-Kameras (schnurlose mit Funk arbeitende Kameras)
aufgestockt); wir wollten daher auf unsere altbewährten DigiCams
zurückgreifen.
Von hier aus machten sich dann vier aus unserem
Team auf, den Speicher zu erkunden. Hier lagen Utensilien des Klienten
für sein Schaustellertheater. Der Speicher war trocken und es konnten
keine Anzeichen von Unauffälligkeiten festgestellt werden. Die
Messergebnisse gaben nichts her. Hiernach begaben wir uns wieder in die
Wohnung der Klienten.
Wir besprachen kurz den weiteren Ablauf.
Woraufhin Dunja, Markus und Tom sowie der Klient in seine Räume im Anbau
gingen. Wir gingen über den Hof zum Anbau. Dort angekommen zeigte er
uns zunächst seine beiden Zimmer, welche doch sehr voll gestellt und
voll gehängt waren. Beide Zimmer standen auch in einem Gegensatz
zueinander. Das erste Zimmer mit der Eingangs- und der Durchgangstür zur
elterlichen Wohnung zeigte viel Kirchliches und Weltliches; im zweiten
Zimmer, wo sein Bett stand, war überwiegend der Fantasybereich. Zunächst
untersuchte Markus die Eingangstür. Auf dieser soll sich seinerzeit das
Blut befunden haben. Mit Hilfe eines entsprechenden Testes prüfte er
die Tür auf rückständige Blutspuren. Das Testergebnis zeigte, dass es
keinesfalls Blut gewesen sein konnte.
Danach stellten wir dann
je eine Nightshot-Kamera in den beiden Zimmern auf. Eine weitere
Nightshot nahm Dunja in die Hand. Tom übernahm das Infrarot-Thermometer
und zeitweise auch den Gaussmaster, wo er sich auch mit Dunja
abwechselte. Den K2 legten wir im Schlafraum aus, wo er sich im
Blickfeld der einen Kamera befand. Markus stattete den Klienten während
der Sitzung mit einem Pulsmessgerät aus. Wir starteten dann die
Aufnahmen. Neben den üblichen und auch gezielten Fragen bei EVPs,
stellte auch der Klient Fragen und Markus stellte auch dem Klienten hin
und wieder medizinische Fragen, wie es sich fühlt, Befinden etc. Nach
einer ausreichenden Zeit wollten wir Passiv-EVPs machen. Hierfür ließen
wir die Diktiergeräte laufen und gingen hinaus. Nach ca. 15 Minuten
beendeten wir die Aufnahmen und gingen zu den anderen zurück.
Im Anschluss daran begaben sich Dunja,
Irene, Sebastian und Melanie zusammen mit dem Sohn der Klientin hinauf
auf die oberste Etage, wo sie eine Untersuchung durchführten. Erneut
wurden Grundmessungen gemacht, die aber keine ungewöhnlichen
Unterschiede im
Gegensatz zu den ersten Messungen
aufwiesen. Auch wurden Video-, Foto- und EVP-Aufnahmen gemacht. Während
der Untersuchung geschah nichts außergewöhnliches, so dass die
Untersuchung dann im Keller fortgesetzt wurde. Auch im Rahmen der
dortigen Messungen und Aufnahmen fiel nichts auf. Auch haben die
späteren Auswertungen keine Anzeichen einer paranormalen Aktivität,
weder auf der obersten Etage, noch im Kellergeschoss geliefert.
Währenddessen
führten Markus und Tom Gespräche mit den Eltern des Klienten. Im Laufe
dieser persönlichen Gespräche erfuhren wir, dass der Sohn neben seiner
Arbeit in der Bäckerei ein kleines mobiles Schaustellertheater betreibt
und hierfür Fantasy-Geschichten schreibt.
Nach Ende der
Untersuchung im Kellergeschoss setzten wir uns alle im Wohnzimmer zur
Abschluss-EVP und – Besprechung zusammen. Hierbei zeigten die beiden K2
und Gausmaster im Mittelpunkt des Zimmers eine rege Aktivität. Es konnte
dabei aber herausgefunden werden, dass dieses elektromagnetische Feld
einen natürlichen Ursprung hatte, da wie bereits weiter oben erwähnt,
sich im Wohnzimmer sehr viele elektronische Geräte auf kleinstem Raum
befanden. Während der EVP (ca. eine halbe Stunde) wurden teils gezielte
Fragen an die von den Klienten beschriebenen "Erscheinungen" gestellt
und teils auch allgemeine. Es kam hierbei zu keinerlei Ausschlägen auf
den Geräten nach Fragestellungen. Auch haben die späteren
EVP-Auswertungen keine Ergebnisse gebracht.
Nach Beendigung der Untersuchung und abschließenden Besprechung vor Ort, dankten wir den Klienten und fuhren nach Hause.
Wie bereits schon oben erwähnt, wurden
keinerlei Anhaltspunkte dafür gefunden, dass es in den Räumlichkeiten
der Klienten zu paranormalen Aktivitäten kommt.
Die bereits im hiesigen Blog-Eintrag vom 09.11.2011 behandelte Thematik um das absolut unmögliche Verhalten eines Ghosthunter-Teams bei einer PU setzt sich in einem neuerlichen Zeitungsbericht in der Badischen Tagespost (Lokalteil Rastatt) vom 14.11.2011 zwar nicht fort, aber die Ironie in diesem neuen Zeitungsbericht um eine andere PU ist massiv und zieht die Thematik des Ghosthuntings sehr durch den "Kakao".
Man sollte sich als Ghosthunter schon überlegen, ob man wirklich mit seinem Team für Medien bereit ist und wenn ja, schon darauf achten, dass es eine ernstgemeinte paranormale Untersuchung seriös herüberkommt und nicht zur "Slap-Stick-Comedy" verkommt, wie in dem Zeitungsbericht wiedergegeben. Wenn man schon eine ernstgemeinte Untersuchung in Begleitung von Medien macht, dann sollte auch dem Reporter dies durch das eigene Verhalten so vermittelt werden. Innerhalb von nicht einmal einer Woche die zweite sehr negative Berichterstattung über dieses Team und unserem Hobby in einer Tageszeitung. Eine sehr schlechte Werbung für unser Hobby, dabei sollte dieses doch dazu dienen, den Menschen zu helfen und zu zeigen, dass es Menschen, wie uns Ghosthunter gibt, die ihnen helfen wollen, wenn bei ihnen unerklärliche Phänomene auftreten.
Der Artikel ist übrigens über E-Paper auf der Homepage der Badischen Tagespost nach wie vor abrufbar (dazu ist eine kostenlose Registrierung dort nötig).