Ihr Ansprechpartner aus NRW!

Ghosthunter NRWup, die Geisterjäger aus NRW und RLP untersuchen paranormale Phänomene

Kontaktanfragen unter: Ghosthunter-NRWup@web.de

Sonntag, 22. Dezember 2013

Era Cue - Test

Ein recht spektakulärer Name für einen im Grunde simplen Test bzw. Verfahren, welcher sich in zwei Bereiche unterteilt. In den Akustischen und in den Visuellen. Er eignet sich besonders dann, wenn man Anhaltspunkte hat dafür hat, aus welcher Epoche eine vermeintliche Geisterscheinung stammen könnte. So kann man dann eine für die Seele / Geist vertrautere "Atmosphäre" schaffen, wo er sich an seine Zeit zurückerinnern kann, in welcher er als Mensch lebte.

Akustisch könnte man gezielt Musikstücke aus jener Epoche abspielen lassen. Expemplarisch sei hier Marlene Dietrich für die Zeit 1930-50 genannt oder ein Stück von Mozart für die 2. Hälfte des 18. Jahrhunderts.


Bei einem visuellen Test kann man hingehen und Kleidungsstücke aus jeder Zeit selber tragen. Für die Kleidung könnte man beispielsweise die Kleiderkammer der Großeltern plündern oder wenn es noch weiter zurückgehen sollen, gibt es u.a. Shops mit entsprechender Kleidung (z.B. für Re-Enactement oder Larp).

Bei dem Test geht es also einzig und allein darum, dass wenn man konkrete Anhaltspunkte für die Epoche hat, aus welcher der umherwandelnde Geist / Seele stammt, man eine vertraute Atmosphäre schaffen kann. 

Montag, 2. Dezember 2013

Sonntag, 3. November 2013

Donnerstag, 31. Oktober 2013

Ghosthunter NRWup bei 1live 31.10.2013

Heute Vormittag liefen zwei Beiträge von uns über Haus Fühlingen sowie dem Dorf Pier.
Hier könnt ihr den Radiobeitrag zum Haus Pier nochmals nachhören.

1Live Dorf Pier 31.10.2013

Freitag, 25. Oktober 2013

Ghosthunter NRWup unterwegs mit TV-Reporterin

Am 25.10.2013 waren wir zusammen mit einer TV-Reporterin für Sat1 an einem "gruseligen Ort" zu Besuch. Mehr über diesen Besuch (Begehung) und den Bericht kommende Woche; sobald wir den genauen Ausstrahlungstermin wissen, veröffentlichen wir ihn


Samstag, 28. September 2013

Untersuchung am 28.09.2013 in Solingen (Privathaushalt)

Von einer 8-köpfigen Familie aus Solingen wurden wir kontaktiert, da die Eltern sowie eines der Kinder (11jähriger Sohn) einige Phänomene warhnahmen. Claudia und Tom führten aufgrund der räumlichen Nähe das Erstgespräch mit den Klienten und befragten diese sowie eine anwesende Freundin (die ebenfalls etwas berichten konnte) und den Sohn der Klienten, der die Phänomene auch wahrnahm.

Die Familie bewohnt seit ca. 4-5 Jahren ein altes (vermutlich aus den ersten Jahrzehnten des letzten Jahrhunderts stammendes) Einfamilienhaus in ruhiger Lage in Solingen, das jedoch über einige Mängel verfügt, so dass ein Umzug noch für dieses Jahr geplant ist. Uns wurde von folgenden Phänomenen berichtet:

- Wahrnehmung von Schatten durch die Klientin und der Freundin der Familie
- Kindergetrampel am Tag, obwohl die Kinder nicht da sind
- Glühbirnen gehen überdurchschnittlich oft kaputt
- Katzen verhalten sich auf der oberen Etage leicht verstört, dort wo die gesamten Zimmer der Kinder sich befinden
- TV schaltet sich von alleine um
- der Junge berichtet davon, dass sie sich ihm zeigen und ihn auch schon einmal nicht aus seinem Zimmer hinausgehen lassen wollten

Wie üblich gingen wir mit den Klienten unseren ausführlichen Fragebogen durch. Hierbei konnte Tom das „Bild“ einer 5-köpfigen Familie wahrnehmen, die typische Kleidung aus den 50er Jahren trug. Ob diese mit dem Haus und unseren Klienten im Zusammenhang standen oder es sich um Informationen aus der Umgebung handelte, war auf Anhieb nicht zu klären.

Nachdem die Klienten uns über sämtliche Vorkommnisse unterrichteten nahmen Claudia und Tom eine Begehung der Räumlichkeiten vor, wo es (nach den Berichten der Klienten) zu Phänomenen kam, wobei sie u.a. auch Messungen mit dem Gaussmaster und K2 vornahmen. Hierbei konnten sie im Flur im Übergang zur Küche ein stärkeres elektromagnetisches Feld ausmachen, welches seine Quelle aber in der Wand haben dürfte, da dort die Ausschläge sehr stark waren. In den weiteren Räumlichkeiten, besonders im Kinderzimmer konnten keine auffälligen Messwerte festgestellt werden.

Im Anschluss hieran besprachen wir mit den Klienten unsere weitere Vorgehensweise (zweiter Termin zur Durchführung einer intensiven Untersuchung, sogenannte paranormale Untersuchung).

So kam es dann dazu, dass wir am 28.09.2013 die paranormale Untersuchung durchführten. In der Zwischenzeit standen wir auch mit den Klienten und ihrer Freundin regelmäßig in Kontakt, wo sie uns u.a. darüber berichteten, dass auf ein eigenes Klopfen an der Luke zum Dachgeschoss hierauf mit Klopfgeräuschen „geantwortet“ wurde; auch wurde von seltsamen Geräuschen aus der Küche uns berichtet. Ferner erzählte eine der Töchter, dass sie Besuch von einer „Sahra“ bekommen würde und sie ihr berichtet, dass auch ihr Vater hin und wieder mitkommen würde.

Am Abend des 28.09.2013 führten sodann Claudia und Tom die Untersuchung in dem Haus der Klienten durch, da die anderen Teammitglieder leider verhindert waren (Markus u.a. Katastrophen-Übung). Auf unser Bitten hin, übernachteten sämtliche Kinder der Klienten auswärtig und es waren nur die Klientin und die Freundin der Familie anwesend.

Nach einem ausführlichen Gespräch, wo wir uns u.a. über den aktuellen Stand der Geschehnisse informierten besprachen wir mit den Anwesenden kurz den Ablauf und wie wir vorgehen wollten. In der Küche bauten wir einen Movetest auf. Bei diesem legten wir ein Messgerät sowie ein Diktiergerät aus. Unsere neu erworbene Wildtierkamera stellten wir auf dem Speicher auf mit Blickrichtung zur Dachluke, da wo die Klienten in der Zwischenzeit ein Klopfgeräusch „provozieren“ konnten. Eine Digital-Videokamera positionierten wir in dem Zimmer der Mädchen, wo ein Schatten von der Klientin gesichtet wurde.

Danach untersuchten Claudia und Tom nochmals unterschiedliche Räumlichkeiten (Küche, Flur und Kinderzimmer) mit den EMF-Messgeräten, Thermometer und Claudia machte zudem Fotos. Im Anschluss hieran starteten wir die Diktiergeräte bzw. Kameras an den Movetests und begaben uns allesamt ins Wohnzimmer. Ähnlich wie bei der Begehung im Rahmen des Erstgesprächs konnten wir auch hier wieder keine ungewöhnlichen elektromagnetischen Felder feststellen (außer das recht hohe im Bereich Flur/Küche).

Wir führten dann etwas später im Zimmer des Sohnes eine längere aktive Tonaufnahme durch, bei denen alle anwesend waren. Während der intensiven Fragestellungen, bei denen auch Fragen nach der 5-köpfigen Familie aus den 50er-Jahren gestellt wurden, konnten keinerlei visuelle oder akustische Reaktionen / Phänomene festgestellt werden.

Nach etwa 3 Stunden beendeten wir unsere Untersuchung und bauten unsere Geräte ab.

In den folgenden Tagen werteten wir das gesammelte Material aus und konnten bis auf eine Antwort (aktive Tonaufnahme im Zimmer des Jungen) keinerlei Anzeichen für Ungewöhnliches feststellen. Somit verblieb nach Abschluss der Auswertung als einziges diese Tonaufnahme, eine sogenannte EVP (Electronic Voice Phenomen).
Dies reicht uns jedoch nicht aus, um eine eindeutige Aussage treffen zu können. Aufgrund der Erzählungen und gesammelten Eindrücke würden wir jedoch gerne eine weitere Untersuchung dort vornehmen. Da es an diesem Abend recht ruhig blieb bzgl. der Phänomene und dies auch entsprechend von der Klientin und der Freundin so festgestellt wurde, haben wir die Vermutung, dass dies an den nicht anwesenden Personen liegen könnte. Denn im Nachgang zu der Untersuchung berichteten die Klienten hin und wieder von weiteren Vorkommnissen. Wir boten daher an, eine zweite Untersuchung –diesmal mit dem gesamten Team- dort vorzunehmen. Da die Klienten jedoch dieses Jahr noch umziehen, könnte dies möglicherweise auch zur Lösung der Vorkommnisse führen. Wir stehen jedoch weiterhin für sie als Ansprechpartner zur Verfügung.

Donnerstag, 11. Juli 2013

Untersuchung / Begehung am 05.07.2013 in Duisburg






Nachdem wir bereits schon seit Monaten mit dem Software-Entwicklerteam  von Bumblebee (Spiel „GhostControl“) in Kontakt standen, wollten sie uns bei einer paranormalen Untersuchung / informativen Begehung begleiten, um unsere Arbeitsweise zu sehen und wie wir vorgehen.

Da zugleich auch die Entwicklung eines Ghostbusters-Spiel von Bumblebee sich dem Abschluss näherte, sollte das Spiel am 05.07.2013 im Rahmen einer Internetshow vorgestellt und via Livestream immer wieder in unsere paranormale Untersuchung „geschaltet“ werden. Da wir diese Herausforderung (Live-Übertragung) interessant fanden und zugleich auch immer neuen Aufgaben aufgeschlossen gegenüberstehen, sagten wir unsere Teilnahme zu. Denn so können wir zeigen, wie Ghosthunter real arbeiten und evtl. auch mit falschen Vorstellungen aufräumen. Unser Auftraggeber (Bumblebee) schlug uns daher als zu untersuchende Location die leerstehenden Krupp’schen Villen in Duisburg vor. Die notwendigen Genehmigungen (u.a. Zutritt) wurden natürlich eingeholt.

Zur Geschichte der Krupp’schen Villen möchten wir an diese Homepage verweisen: 
  <--hier klicken--> 

Neben der Übertragung im Livestream wurde uns auch mitgeteilt, dass ein Autor eines Gamer-Bloggs anwesend sein wird  und ein Kamerateam des ZDF, die einen Beitrag für die Sendung „Pixelmacher“ drehen werden. Aufgrund der Vielzahl der anwesenden Personen und unterschiedlichen „Programmpunkte“ war uns schon bewusst, dass eine sehr umfassende paranormale Untersuchung an diesem Abend nicht möglich sein würde, so dass wir uns auf bestimmte Vorgänge verständigten (Tonaufnahmen, Movestest, Fotos, Grundmessungen).

So trafen wir (Irene, Peter, Claudia und Tom (Markus war beruflich verhindert - Notdienst)) gegen 19 Uhr auf dem Gelände  in Duisburg ein und machten uns alle miteinander bekannt. Wir wurden von Anfang an mit neugierigen Fragen konfrontiert, die wir gerne und ausführlich beantworteten. Wegen des geplanten Livestreams traten beim Probelauf teilweise immer wieder Übertragungsstörungen auf; so entschied unser Auftraggeber, dass wir überwiegend mit Interviews arbeiten werden, da bei gestörter oder schlechter Bildqualität ein Livestream für Zuschauer nicht so interessant wäre.

Bis zum Beginn der Sendung um 20.00 Uhr betraten wir die beiden ausgesuchten leerstehenden Villen, um uns bereits ein erstes Bild der Gebäude (innen) zu machen und zu besprechen, wo wir was untersuchen und aufbauen werden. 





Nachdem wir uns einen ersten Eindruck verschafften, wollten wir später in einem Haus den Movetest auf der 2. Etage aufbauen, wo auch die Treppe zum Speicher sich befand und im zweiten Haus Tonaufnahmen durchführen. Um 2000 Uhr begann dann die Übertragung und wir konnten mit der eigentlichen Untersuchung nach einem kurzen Interview von Tom starten. Wir begaben uns zunächst in das erste Haus, um dort, wie angedacht, den Movetest im 2. Stockwerk auf der Treppe zum Speicher aufzubauen. Neben einem Cellsonser, legten wir wie üblich auch ein Diktiergerät dazu und richteten eine kleine Kamera nebst Unterstützungsleuchte darauf. Der Movetest bestand aus Münzen und einem kleinen Messer.








Hierbei wurden seitens der anwesenden Begleiter Verständnisfragen gestellt und wir erklärten was ein Movetest ist und wofür und wieso wir ihn durchführen. Nachdem der Movetest aufgebaut war, wurde dies im Livestream seitens unseres Auftraggebers erklärt und gezeigt. Im Anschluss machten wir im Gebäude noch Grundmessungen, die aber keine ungewöhnlichen Messresultate erbrachten. Wir schalteten dann das Diktiergerät zur passiven Tonaufnahme ein und die Videokamera am Movetest ein und alle verließen das Gebäude.

Als nächstes machten wir uns zum zweiten Objekt auf, um dort die aktive Tonaufnahme mit zeitgleichem Era Ecu-Verfahren vorzunehmen. Hierbei wurden wir wieder von den Entwicklern, Kameramann und Blogg-Autor begleitet.  Als wir im Hausflur ankamen, wurde wieder zu uns „geschaltet“ und Tom wurde ausführlich interviewt (Interview ist im Video am Ende des Berichtes mit eingebaut).

Im Anschluss daran machten wir auch hier Grundmessungen (keine ungewöhnlichen Ergebnisse) und begannen dann im großen Salon im Erdgeschoss mit unseren aktiven Tonaufnahmen.

Hierbei wurde auch das sogenannte Era-Ecu Verfahren angewandt. Dies ist ein Verfahren, wo man entweder Musik abspielt, Gegenstände aufstellt oder Kleidung trägt, die Bezug zu der Epoche haben, worin man den Urspung der evtl. vorhandenen Seele vermutet. Ziel ist es, dass man eine Art Wiedererkennung / Vertrauensbasis schafft, wo es einer Seele erleichtert wird, sich mitzuteilen/Kontakt aufzubauen. Da die Gebäude in den ersten Jahrzehnten des 20. Jahrhunderts erbaut wurden, entschieden wir uns für Musik aus jener Zeit (Marika Röck, Comedian Harmonists und Marlene Dietrich). Wir starteten daher nach einer Phase der ruhigen „Eingewöhnung“, sogenannter Sit-In, mit dem Abspielen der Musik und stellten zwischendurch Fragen. Dabei schlug dann der K2 (40-60%) aus. Da jedoch auch ein Livestream in einem anderen Raum lief, war dieser Ausschlag mit Vorsicht zu genießen und bevor wir eine endgültige Aussage trafen, wollten wir die Auswertung der Tonaufnahme abwarten.

Während der Tonaufnahmen setzten wir auch unseren sogenannten Ghostlaser ein, also einen Laserpointer, dessen Lichtstrahl mittels eines Aufsatzes als breiter Kreis bzw. auch als Quadrat auf eine gegenüberliegende Wand geworfen wird.

So kann festgestellt werden, ob etwas für uns eigentlich unsichtbares hindurchschreitet - in diesem Fall nicht.

Nach ca. 20 Minuten beendeten wir die Tonaufnahme, ohne dass es (bis auf die immer wiederkehrenden K2-Ausschläge in einem bestimmten Bereich des Raumes) zu auffälligen Phänomenen gekommen war.

Wir begaben uns daher zu unserem Auftraggeber und nach einer kurzen Besprechung beendeten wir um 2400 Uhr unsere Untersuchung/informative Begehung für den Abend und bauten den Movetest ab. Zur abschließenden Teambesprechung begaben wir uns in ein amerikanisches Schnellrestaurant.

Die Tage später durchgeführte Auswertung des gesammelten Materials ergab keinerlei Anzeichen von möglicher paranormaler Aktivität in den untersuchten Häusern. Die erfassten Ausschläge auf dem K2 rührten von einem Sendesignal her (vermutlich Livestream).

Für uns war die Zusammenarbeit an diesem Abend sehr interessant, zumal wir u.a. viele Einblicke in die wirkliche Arbeit von Ghosthuntern den Anwesenden ermöglichen  konnten. Auch haben die Spieleentwickler ein paar interessante Ideen für ihr Spiel mitnehmen können; ob diese auch umgesetzt werden, sind wir gespannt.

An dieser Stelle möchten wir uns nochmals für die Beauftragung und Zusammenarbeit bei diesem Projekt ausdrücklich bedanken.